Der Wochenliederpodcast

Die beiden Gastgeberinnen Martina Hergt und Dr. Kathrin Mette laden regelmäßig zu einem unterhaltsamen Gespräch über die Wochenlieder des evangelischen Kirchenjahres ein.
In einem lockeren Audioformat wird ein Lied intensiv vorgestellt und vorgespielt.
Dabei werden erste Türöffner zum Lied, Hintergründe zu den Lieddichter:innen, zur Liedentstehung, zu den Bezügen im Kirchenjahr und den Lesungstexten sowie Praxistipps zum Singen der Lieder in Gottesdienst oder Andacht vermittelt.
Das Angebot richtet sich an Interessierte, welche mehr über die Lieder in unserem Gesangbuch und ihre Rolle im Liturgischen Kalenders erfahren möchten. Im Blick sind vor allem Lektor:innen, Prädikant:innen, Ehrenamtliche aus dem Bereich Kirchenmusik, Pfarrer:innen, Kirchvorsteher:innen und Berufskirchenmusiker:innen u.a
Der Podcast wurde erstmals zum Johannisfest 2021 veröffentlicht. Danach erscheint der Wochenliederpodcast weiter regelmäßig, wenn auch nicht wöchentlich.

Wo finden Sie unseren Wochenliederpodcast?

Sie können entweder auf diese Seite nach unten scrollen und die Folgen anhören. Oder Sie begeben sich zu unseren Hoster Podigee: https://wochenliederpodcast.podigee.io/. Schließlich können Sie unseren Podcast auf den großen Plattformen (z.B. Spotify) oder in Ihrem Podcatcher abonnieren. Holen Sie sich ein kostenfreies ABO bequem auf Ihr Smartphone. Wer noch keinen Podcatcher hat, kann sich eine entsprechende App im Appstore holen. Wenn man dort den Begriff „Podcatcher“ eingibt, bekommt man eine Auswahl an kostenfreien Podcatchern. Einfach einen auswählen, installieren, öffnen. Über die Suchfunktion ihre Podcatchers können Sie den Wochenliederpodcast finden und abonnieren und werden dann informiert, wenn eine neue Folge erschienen ist.

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Lieder in bisherigen Folgen in alphabetischer Aufstellung | Ordnung nach Kirchenjahr siehe unten

Inhalt – Bausteine

Die Moderatorinnen

Gäste im Gespräch

EG 10
Mit Ernst, o Menschenkinder

D.Ä. oder d.J. – das ist hier die Frage, also ob der Liedtext von Valentin Thilo, dem Älteren oder dem Jüngeren stammt, vom Vater oder vom Sohn. Das können Martina und Kathrin in dieser Folge des Wochenliederpodcasts leider auch nicht ganz klären. Dafür gibt es aber viele andere Einsichten, z.B. über den Grundton G, der in diesem Lied wie ein Fels in der Brandung steht oder über Johannes den Täufer, der uns am Dritten Advent wieder einmal begegnet. Und wie immer hat Martina ein paar tolle Ideen, wie das Lied im Gottesdienst zum Einsatz kommen könnte.

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EG 7 Gast: Mathias Gauer
O Heiland, reiß die Himmel auf

Ein heftiges Sehnsuchtslied mit eruptiven Bildern und einer kraftvollen herben Melodie – das ist “O Heiland, reiß die Himmel auf.” Wir lieben dieses Lied! Und “wir” – das waren in dieser Episode Martin Hergt und Kathrin Mette und unser Episodengast Mathias Gauer.

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EG 4
Nun komm, der Heiden Heiland

“Nun kommt der Heiden Heiland” gilt als ältestes Lied, das sich im aktuellen evangelischen Gesangbuch findet. Text und Melodie stammen aus der Feder des Mailander Bischofs Ambrosius. Ambrosius von Mailand lebte im 4. Jahrhundert, also in einer Zeit intensiver theologischer und kirchenpolitischer Auseinandersetzungen. Die spiegeln sich auch im Lied wieder. Wir danken Familie Dorschel für die musikalischen Beiträge zu dieser Folge des Podcast! Außerdem erklingt eine instrumentale Einspielung von D. Buxtehude (BuxWV 211).

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EG 147 & 535 Gast: Christa Kirschbaum
Wachet auf ruft uns die Stimme

Was für ein Lied! Üppig in Form und Inhalt, Melodie und Text. Reich an Anspielungen auf biblische Texte, die aber auch ein gutes Stück gegen den Strich gebürstet werden. Martina und Kathrin sind hingerissen und hoffen, dass es Euch auch so geht mit dem Lied “Wachet auf”, ruft uns die Stimme. In dieser Folge haben wir uns Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum als Gast geholt und sie teilt einige schöne Ideen mit uns, wie dieses Lied im Gottesdienst gesungen werden kann.

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EG.E 27 Gast: Dr. Peter Meis
Die Heiligen uns weit voran

Einen besonderen und uns sehr lieben Gast hatten wir bei der Aufnahme zu dieser Folge in unserem “Studio”, nämlich Peter Meis. Mit ihm erkunden wir das Lied für den Martinstag: “Die Heiligen uns weit voran”. Das Episodenbild zeigt ein Fresko von Simone Martini, das sich in der Unterkirche San Francesco in Assisi befindet. Die Szene heißt: Der meditierende Heilige, Detail – Wikimedia Commons. Nähere Informationen über die Aufnahmen, die in der Folge erklingen, gibt es bei der Arbeitsstelle Kirchenmusik in Sachsen.

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EG 152
Wir warten dein, o Gottes Sohn

Die Melodie dieses Liedes (es ist eine Lehnmelodie) kommt beschwingt und zuversichtlich daher und steigt von einem tiefen c1 bis über den nächsten Oktavton zum d2 in einem fröhlichen F-Dur auf. Zuversichtlichkeit prägt auch den Umgang des Textes mit der “Wiederkunft Christi” und das, obwohl die BIbel ja auch das eine oder andere Ernste zu diesem Thema zu sagen hat.

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EG 360
Die ganze Welt hast du uns überlassen

Christa Weiß hat den Text zu „Die ganze Welt hast du uns überlassen“ für den 12. Evangelischen Kirchentag in Köln 1965 geschrieben. Sie hat es beim Liederwettbewerb eingereicht und den zweiten Preis bekommen. Gesucht wurden neue geistliche Lieder mit zeitgemäßen Themen. Das Thema das Kirchentag war übrigens „In der Freiheit bestehen“. Zum Text existieren verschiedene Melodien. Im Gesangbuch sind zwei abgedruckt. Wir bevorzugen eindeutig die blueslastige von Hans Rudolf Siemoneit

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EG 408
Meinem Gott gehört die Welt

Manchmal ist es gut, große Einsichten mit ganz einfachen Worten zu sagen, so wie in dem Lied “Meinem Gott gehört die Welt”. Arno Pötzsch und Christian Lahusen haben es geschaffen – zwei Männer mit interessanten Biografien. In der Folge erklingen zwei Einspielungen des Liedes. Einmal hört Ihr Kinder der Kurrenden der Emmauskirche und der Paul-Gerhardt-Kirche Leipzig. Beim zweiten Mal spielt ein Instrumentalquartett unter der Leitung von Martina Hergt & Elisabeth Kindel einen Satz, den Elisabeth Kindel verfasst hat. Die Aufnahmen erfolgten in der Paul-Gerhardt-Kirche Leipzig Connewitz.

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EG 324
Ich singe dir mit Herz und Mund

Martina Hergt hat das Lied “Ich singe dir mit Herz und Mund” schon als Kind gemocht. Kathrin Mette singt es nur mit Bauchschmerzen. Die gehen während der Aufnahme aber ein bisschen zurück. In dieser Folge des Wochenliederpodcast erfahrt Ihr etwas über das Traumpaar der evangelischen Liedgeschichte. Und da sind jetzt natürlich nicht Kathrin und Martina gemeint, sondern Johann Crüger und Paul Gerhardt. Außerdem geht es um die vielen Möglichkeiten, das Lied im Gottesdienst zum Klingen zu bringen. Und wenn Ihr diese Folge bis zum Schluss gehört habt, wisst Ihr auch, was es mit dem geheimnisvollen Episodenbild auf sich hat.

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EG.E 30
Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn

Das Lied “Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn” gehört ursprünglich zu einer spanischen Messkomposition und bildet dort das Lied zur Auszugsprozession.

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EG 346
Such, wer da will, ein ander Ziel

“Such, wer da will, ein ander Ziel” gehört (wenn man Jürgen Henkys glauben darf und das tun wir) gleich zu drei Liedgattungen. Es ist ein anlassbezogenes Lied, denn Georg Weissel hat den Text zu seiner eigenen Amtseinführung am Dritten Advent 1623 geschrieben. Es ist ein Evangeliumslied, denn es bezieht sich auf Verse aus dem 11. Kapitel des Matthäusevangeliums. Und schließlich ist es auch ein Bekenntnislied, denn man kann darin zum Beispiel das lutherische “solus Christus” hören. Ihr merkt: Es gibt viel zu erzählen über dieses Lied. Viel Spaß mit dieser Folge des Wochenliederpodcasts, die wir schon einmal letztes Jahr veröffentlicht haben, nun aber noch etwas aufgehübscht präsentieren.

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EG 502
Nun preiset alle, Gottes Barmherzigkeit

Dieses Lied war eigentlich nicht als Erntedanklied gedacht und die Bezüge zu diesem Fest sind zwar da, aber nicht auf der Oberfläche. Und das ist gut so. Eingespielt hat das Lied dieses Mal wieder der großartige Carsten Hauptmann.

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EG 331 Gast: Holger Treutmann
Großer Gott, wie loben dich

Die meisten lieben es, aber manche singen es nur ungern. Das Lied “Großer Gott, wir loben dich” hat eine wechselvolle Geschichte und ist im 20. Jahrhundert politisch missbraucht worden. In dieser Folge, die wir vergangenes Jahr aufgenommen haben, war Holger Treutmann zu Besuch, der Rundfundbeauftragte der sächsischen Landeskirche.

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EG 427 Gast: Christa Kirschbaum
Solang es Menschen gibt auf Erden

Das Wochenlied “Solang es Menschen gibt auf Erden” harrt noch seiner Entdeckung. Dabei stammt die Melodie von der bedeutenden (wenn auch bei uns kaum bekannten) Komponistin Tera de Marez Oyens. Mit Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum reden Martina Hergt und Kathrin Mette über dieses Lied. Sie singen und schnipsen und lachen. Hoffentlich habt Ihr beim Hören auch so viel Spaß wie wir bei der Aufnahme.

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EG.E 14
Lobe den Herrn, meine Seele

Beschwingt kommt das Wochenlied für den nächsten Sonntag daher, der um das Thema “Dankbarkeit” kreist. Das Lied orientiert sich (zumindest in Strophe 1 und 2) am Psalm 103. Der spielt am 14. Sonntag nach Trinitatis sowieso eine Rolle, ist aber nicht der Wochenpsalm.

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EG 412 Gast: Michael Markert
So jemand spricht: Ich liebe Gott

Am 13. Sonntag nach Trinitatis dreht sich alles um die Nächstenliebe. Wenn ich mich nicht für die Menschen verantwortlich fühle, mit denen ich zu tun habe, dann kann es mit meiner Liebe zu Gott nicht weit her sein. So könnte man die ersten Zeilen des Wochenliedes für diesen Sonntag paraphrasieren. Dort heißt es: Gott ist die Lieb und will, dass ich den Nächsten liebe gleich als mich. Unser Gesprächsgast in dieser Folge ist Michael Markert. Michael Markert ist Rektor und Studienleiter des Kirchlichen Fernunterrichts in der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.
Das Episodenbild zeigt ein Replikat des Medaillons von Gellert auf seiner Grabplatte, das sich im Grassimuseum Leipzig befindet.

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EG.E 20 Gast: Christian Kollmar
Wir haben Gottes Spuren festgestellt

Ein neues Wochenlied mit internationaler Gemengelage. Das französische Original hat Diethard Zils ins Deutsche übertragen. Die helle Melodie stammt von dem griechisch-französischen Komponisten Jo Akepsimas. Das Lied nimmt uns hinein in die Frage: Wo entdecken wir heute Gottes Wunder ? Und es weiß, dass das gar nicht immer so eindeutig ist. Bei dieser Folge des Wochenliederpodcast haben wir uns einen Gast eingeladen – Christian Kollmar. Er leitet die evangelische Posaunenmission in Sachsen und ist Pfarrer im Ehrenamt.

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EG.E 12
Meine engen Grenzen

Dieses Lied von Eugen Eckert ist ein richtiger Hit. In Form eines Gebets bringt es unsere Bedürftigkeit vor Gott und bittet um Verwandlung. Kathrin Mette hat ihre Mühe mit dem Lied, lässt sich aber von Martina überzeugen, dass gerade diese Mühe zur Qualität des Liedes gehört.

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EG 429
Lobt und preist die herrlichen Taten des Herrn

Dieses Lied aus der Feder des Dominkaners Diethard Zils und des Komponisten Lucien Deiss steht im Evangelischen Gesangbuch in der Rubrik “Bewahrung der Schöpfung”. Dort hat es nichts zu suchen, finden Martina Hergt und Kathrin Mette, denn das Lied dreht sich um die sog. “letzten Dinge”, also um Eschatologie und bringt damit einen besonderen, eigenen Akzent in das Proprium des Israelsonntags.

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EG.E 32
Die Erde ist dem Herrn

Glaubt man dem Autor Jochen Riess und dem Komponisten Matthias Nagel, dann ist dieses Lied in nur 30 Minuten entstanden. Sein Beginn “Die Erde ist des Herrn” greift das Motto des Kirchentags von 1985 in Düsseldorf auf, der mitten in einer konfliktreichen Phase des Kalten Kriegs stattfand. Trotzdem ist der Text nicht von gestern, sondern passt auch noch in unsere Zeit, die sich ganz anderen Herausforderungen gegenübersieht als Mitte der 80er Jahre.

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EG 262-263
Sonne der Gerechtigkeit

Im Sommer machen viele Podcasts Pause. Aber wir nicht. Freut euch auf eine neue Folge, in der wir dem Lied “Sonne der Gerechtigkeit” nachgehen. Dafür reisen wir nicht nur einige Jahrhunderte in der deutschen Kirchengeschichte zurück, sondern schauen sogar mal kurz bei den alten Ägyptern vorbei. Stichwort Sonnengott Re. Ja – damit hat die Sonner der Gerechtigkeit etwas zu tun.

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EG 418
Brich dem Hungrigen dein Brot

Die Melodie dieses Liedes ist schlicht aber nicht einfach. Sie hat keine großen Tonsprünge besteht nur aus kleinen Treppenstufen. Erdacht hat die Melodie Gerhard Häussler zu einem Text von Martin Jentzsch. Jentzsch war Pfarrer an der Reglerkirche in Erfurt. Häussler war Kantor. Beide wussten in den schweren 50er Jahren, dass es ohne Solidarität nicht geht und woher sich solche Solidarität herleiten kann. Martina und Kathrin sind jedenfalls Fans des Liedes.

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EG.E 10
Ich sage ja

Okko Herlyn hat Text und Melodie dieses modernen Glaubenslieds geschrieben. Es ist für den 6. Sonntag nach Trinitatis als Wochenlied vorgesehen und überzeugt Martina Hergt und Kathrin Mette auf ganzer Linie. Dass der Nachname von Okko Herlyn auf der zweiten Silbe betont wird, haben wir leider erst nach der Aufnahme dieser Folge erfahren. Diese Aufnahme erfolgte vor einem Jahr, aber wir sind noch mal drüber gegangen und haben hier und ein wenig poliert.

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EG 313
Jesus, der zu den Fischern lief

Auch dieses Lied ist einer der ungehobenen Schätze des Gesangbuchs. Es ist richtig gut, wird aber selten gesungen. Bis jetzt …

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EG 428
Kommt in unsre stolze Welt

Das Lied “Komm in unsre stolze Welt” ist über 50 Jahre alt, aber kein bisschen altbacken. Martina mag am liebsten Strophe 3, Kathrin Strophe 4. Ursprünglich war das Lied als Adventslied gedacht, es passt aber auch zum Ende des Kirchenjahres und natürlich für den 4. Sonntag nach Trinitatis. Unbedingt am Sonntag singen! 

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EG 312
Kam einst zum Ufer nach Gottes Wort und Plan

Dieses ursprünglich niederländische Kirchenlied hat Jürgen Henkys in den 70er Jahren ins Deutsche übertragen. Das Lied gehört unserem Eindruck nach zu den ungehobenen Schätzen des Gesangbuchs. Deswegen ist das eine lange Folge des Wochenliederpodcast. Wir reden über die Verfasser des Liedes, die Melodie, über Johannes den Täufer und den Johannistag.

Das Episodenbild zeigt Elisabeth, die Johannes stillt. Es handelt sich um eine Abbildung aus dem Klosterneuburger Evangelienwerk von 1340. Das Bild ist auf Wikimedia Commons zu finden.

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EG 382 Gast: Dr. Magdalena Herbst
Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr

Bin ich nur ein Gott der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott der ferne ist? (Jeremia 23,23). So heißt es in der alttestamentlichen Lesung für den ersten Sonntag nach Trinitatis.Und das könnte auch die Überschrift zum Wochenlied “Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr” sein. Es geht sehr existentiell zu in diesem Lied. Statt vollmundiger Bekenntnisse gibt es Fragen und zögernde Annäherungen. Das gefällt uns gut.

Zu Gast ist in dieser Folge Dr. Magdalena Herbst.

 

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EG 344
Vater unser im Himmelreich

Gib uns heut unser täglich Brot / und wasman b’darf zur Leibesnot ; / behüt uns, Herr, vor Unfried, Streit, / vor Seuchen und vor teurer Zeit, / dass wir in gutem Frieden stehn, / der Sorg und Geizens müßig gehn. Das Episodenbild von Wikimedia Commons zeigt den Text des Liedes in Luthers eigener Schrift.

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EG.E 19
Ich sing dir mein Lied

Wie hört sich das Lied an, in dem dein Leben klingt? Wie Samba, Walzer oder Diskofox? Und: Darf man sich fremde Melodien so zurechtmachen bis sie kaum noch zu erkennen sind? Martina plädiert jedenfalls dafür, dem ursprünglichen Sound dieses brasilianischen Liedes wieder auf die Spur zu kommen. 

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EG 110
Die ganze Welt, Herr Jesu Christ

Ein Frühlingslied, in dem das Erwachen der Natur zum Sinnbild der Auferstehung wird. Das ist “Die ganze Welt, Herr Jesu Christ”. Und was die Redewendung “Da feiert etwas fröhliche Urständ” bedeutet, haben wir in die Folge auch endlich mal geklärt. Sun, sun, sun, here it comes.

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EG.E 5 Gast: Christiane Dohrn
Wir stehen im Morgen

Ein tanzender Puls, im 6/8 Takt. Ein leuchtendes G-Dur. Christus, der sich dreht und lacht und außer sich ist vor österlicher Freude, der uns ansteckt und mitzieht und selber zum Tanzen bringt – so klingt das Wochenlied für Ostersonntag. Wir haben uns darüber mit Christiane Dohrn unterhalten. Christiane ist Pfarrerin in Leipzig und Gottesdienstberaterin ist sie auch...  

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EG 98
Korn, das in die Erde

“Korn, das in die Erde” ist eins von Kathrins und Martinas Lieblingsliedern. In diesem Lied kommt das Kirchenjahr zusammen: Die Melodie stammt aus einem französischen Weihnachtslied, der Text kreist um die Passion Jesu und doch klingt Ostern schon überall durch.

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EG.E 22
Kreuz, auf das ich schaue

d22 Töne, 8 Takte. Mehr braucht das Lied “Kreuz, auf das ich schaue” nicht, um seine Botschaft an die singende und hörende Gemeinde zu bringen. Eckart Bücken und Lothar Graap haben das Lied 1982 geschrieben. Das war das Jahr, in dem 350.000 Menschen auf den Beueler Rheinwiesen gegen Atomraketen und die Rüstungspolitik demonstrierten  

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EG 96
Du schöner Lebensbaum des Paradieses

Bei diesem ursprünglich ungarischen Passionslied sind wir an unsere Grenzen gekommen, was die Aussprache von Textern und Komponisten angeht. Dafür gab es wieder jede Menge Entdeckungen zu Text und Melodie. 

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EG 347
Ach, bleib mit deiner Gnade

So ein “liedgewordenes Flehen” wie “Ach bleib mit deiner Gnade” können wir im Moment natürlich gut gebrauchen, leider. 

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EG 199 Gast: Markus Leidenberger
Gott hat das erste Wort

Ein kurzes Lied. Eine lange Folge. Irgendwie gab es viel zu bereden. Über die Schöpfung, über das Weltgericht und vor allem eine faszinierende Melodie. “Gott hat das erste Wort” heißt das Wochenlied für den Sonntag Sexagesimäe. Unsere Einschätzung dazu schwankt zwischen “schwierig” und “vollkommen”. Zu Gast war in dieser Folge Markus Leidenberger, Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen….

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EG.E 1
Stern über Bethlehem

Das Lied “Stern über Bethlehem” hat auch schon fast 60 Jahre auf dem Buckel. Trotzdem hat es sich nicht abgegriffen, sondern wird nach wie vor mit Inbrunst gesungen. Beim Sternsingen oder in der Epiphaniaszeit.  

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EG.E 23
Du bist der Weg

Am Neujahrestage geht es um Wege. Vielleicht sogar noch um die, die hinter uns liegen. Auf alle Fälle aber um Wege, die vor uns liegen. Dazu passt das Tageslied: “Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben” von Christoph Zehendner und Johannes Nitsch.

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EG 37
Ich steh an deiner Krippen hier

Ein Liebeslied für die Christnacht. Das ist “Ich steh an deiner Krippen hier”. Martina und Kathrin sind hingerissen von diesem Lied und gleichzeitig froh, dass wir es nicht in seiner Originalfassung im Gesangbuch haben. Da wimmelt es nämlich vor Verkleinerungsförmchen.

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EG 19
O komm, o komm, du Morgenstern

Martina und Kathrin lieben dieses Lied: O komm, o komm du Morgenstern. Sein Text reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück und die Melodie immerhin ins 15. Jahrhundert. Mögt Ihr das Lied auch so gern?

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EG 10
Mit Ernst, o Menschenkinder

Eine Folge unseres Podcasts außer der Reihe. Denn der 24. Sonntag nach Trinitatis wird nur sehr selten gefeiert. Und das Lied “Mitten wir im Leben sind” auch nur sehr selten gesungen. Dabei ist es theologisch und D.Ä. oder d.J. – das ist hier die Frage, also ob der Liedtext von Valentin Thilo, dem Älteren oder dem Jüngeren stammt, vom Vater oder vom Sohn. Das können Martina und Kathrin in dieser Folge des Wochenliederpodcasts leider auch nicht ganz klären. Dafür gibt es aber viele andere Einsichten, z.B. über den Grundton G, der in diesem Lied wie ein Fels in der Brandung steht oder über Johannes den Täufer, der uns am Dritten Advent wieder einmal begegnet. Und wie immer hat Martina ein paar tolle Ideen, wie das Lied im Gottesdienst zum Einsatz kommen könnte. 

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EG.E 8
Es kommt die Zeit, in der sich Träume erfüllen

Ein Lied, das von der Hoffnung auf eine bessere Welt erzählt. Der Hoffnung auf eine friedlichere, gerechtere, glücklichere Welt, in der Gott und die Menschen Hand in Hand gehen. Martina findet das mit dem Hand-In-Hand gehen kitschig, Kathrin findet es gut.

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EG 4
Nun komm, der Heiden Heiland

“Nun komm, der Heiden Heiland” gilt als ältestes Lied, das sich im aktuellen evangelischen Gesangbuch findet. Text und Melodie stammen aus der Feder des Mailander Bischofs Ambrosius. Ambrosius von Mailand lebte im 4. Jahrhundert, also in einer Zeit intensiver theologischer und kirchenpolitischer Auseinandersetzungen. Die spiegeln sich auch im Lied wieder. Wir danken Familie Dorschel für die musikalischen Beiträge zu dieser Folge des Podcast! Außerdem erklingt eine instrumentale Einspielung von D. Buxtehude (BuxWV 211).

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EG.E 27 Gast: Peter Meis
Die Heiligen, uns weit vorn

Einen besonderen und uns sehr lieben Gast hatten wir bei der Aufnahme zu dieser Folge in unserem “Studio”, nämlich Peter Meis. Mit ihm erkunden wir das Lied für den Martinstag: “Die Heiligen uns weit voran”.

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EG 518 Gast: Michael Markert
Mitten wir im Leben sind

Eine Folge unseres Podcasts außer der Reihe. Denn der 24. Sonntag nach Trinitatis wird nur sehr selten gefeiert. Und das Lied “Mitten wir im Leben sind” auch nur sehr selten gesungen. Dabei ist es theologisch und musikalisch ziemlich interessant. Wir haben jedenfalls jede Menge Entdeckungen gemacht. Als Gast hatten wir Michael Markert dabei. Er ist seit Kurzem Rektor des Kirchlichen Fernunterrichts in Mitteldeutschland und ein lieber Kollege von uns. In der Folge erklingt ein Ausschnitt aus: Felix Mendelssohn: Mitten wir im Leben sind / Op. 23 No. 3; Aufnahme mit La Chapelle Royale, Collegium Vocale Gent, Philippe Herreweghe

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EG 408
Meinem Gott gehört die Welt

Manchmal ist es gut, große Einsichten mit ganz einfachen Worten zu sagen, so wie in dem Lied “Meinem Gott gehört die Welt”. Arno Pötzsch und Christian Lahusen haben es verfasst – zwei Männer mit interessanten Biografien.
In der Folge erklingen zwei Einspielungen des Liedes. Einmal hört Ihr Kinder der Kurrenden der Emmauskirche und der Paul-Gerhardt-Kirche Leipzig. Beim zweiten Mal spielt ein Instrumentalquartett unter der Leitung von Martina Hergt & Elisabeth Kindel einen Satz, den Elisabeth Kindel verfasst hat. Die Aufnahmen erfolgten in der Paul-Gerhardt-Kirche Leipzig Connewitz.

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EG.E 30
Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn

Ein Morgenlied mit existentieller Grundstimmung. DaIm Nachklapp zum vergangenen Sonntag widmet sich diese Folge dem Lied “Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn”. Es gehört ursprünglich zu einer spanischen Messkomposition und bildet dort das Lied zur Auszugsprozession. Die zweite Einspielung in der Podcastfolge haben wir dem Youtube-Kanal der Evangelischen Kirchengemeinde Isselhorst entnommen. Dort sind alle Wochenlieder für das Kirchenjahr von Quasimodogeniti 2020 bis Ostersonntag 2021 von Birke Schreiber an der Orgel der Evangelischen Kirche Isselhorst eingespielt.

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EG 502
Nun preiset alle, Gottes Barmherzigkeit

Dieses Lied war eigentlich nicht als Erntedanklied gedacht und die Bezüge zu diesem Fest sind zwar da, aber nicht auf der Oberfläche. Und das ist gut so.

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EG 331 Gast: Holger Treutmann
Großer Gott, wir loben dich

Im Nachklapp zum vergangenen Sonntag widmet sich diese Folge dem Lied Zum Staffelfinale stürzen wir uns auf das beliebte (und leider auch belastete) Lied: Großer Gott, wir loben dich. Gerade hat es bei der EKD-Aktion: “Schick uns dein Lied” Platz 3 belegt.

Der Bläsersatz stammt vom Athesinus Consort Berlin unter der Leitung von Klaus-Martin Bresgott. Den Satz haben Kunibertas Dobrovolskis und Graham Buckland geschrieben. Der Chorsatz findet sich auf der CD “Choral:gut! Die schönsten Lieder des Gesangbuchs”. Es handelt sich um eine Aufnahme aus der Christuskirche Berlin-Oberschönweide.

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EG 346
Such, wer da will, ein ander Ziel

“Such, wer da will, ein ander Ziel” gehört (wenn man Jürgen Henkys glauben darf und das tun wir) gleich zu drei Liedgattungen. Es ist ein anlassbezogenes Lied, denn Georg Weissel hat den Text zu seiner eigenen Amtseinführung am Dritten Advent 1623 geschrieben. Es ist ein Evangeliumslied, denn es bezieht sich auf Verse aus dem 11. Kapitel des Matthäusevangeliums. Und schließlich ist es auch ein Bekenntnislied, denn man kann darin zum Beispiel das lutherische “solus Christus” hören. Ihr merkt: Es gibt viel zu erzählen über dieses Lied. Viel Spaß mit dieser Folge des Wochenliederpodcasts.

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EG.E 16
Gelobt sei deine Treu

Ein Morgenlied mit existentieller Grundstimmung. Das ist “Gelobt sei deine Treu”, eins der Wochenlieder für den kommenden Sonntag. Geschrieben haben es zwei Sachsen, Gerhard Fritzsche und Johannes Petzold.

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EG 369 Gast: Carsten Hauptmann
Wer nur den lieben Gott lässt walten

Als Trostlied hat Georg Neumark sein Lied “Wer nur den lieben Gott lässt walten” beschrieben. Der Überlieferung nach liegen die Ursprünge des Liedes in einer Reise Neumarks nach Königsberg, bei der er überfallen und ausgeraubt wurde. Zu Gast ist in dieser Folge der Referent für Jugend- und Popularmusik in der Sächsischen Landeskirche: Carsten Hauptmann. Er hat auch eine schicke Version des Liedes für unseren Podcast eingespielt. Außerdem erklingt eine Aufnahme des Athesinus Consort Berlin unter der Leitung von Klaus-Martin Bresgott. Der Satz stammt von Felix Mendelsohn Bartholdy. Zu finden ist die Aufnahme auf der CD “Choral:gut! Die schönsten Lieder des Gesangbuchs” aus der Christuskirche Berlin-Obershcönweide

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EG.E 14
Lobe den Herrn, meine Seele

Beschwingt kommt das Wochenlied für den nächsten Sonntag daher, der um das Thema “Dankbarkeit” kreist. Das Lied orientiert sich (zumindest in Strophe 1 und 2) am Psalm 103. Der spielt am 14. Sonntag nach Trinitatis sowieso eine Rolle, ist aber nicht der Wochenpsalm.

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EG 412 Gast: Michael Markert
So jemand spricht: Ich liebe Gott

Am 13. Sonntag nach Trinitatis dreht sich alles um die Nächstenliebe. Wenn ich mich nicht für die Menschen verantwortlich fühle, mit denen ich zu tun habe, dann kann es mit meiner Liebe zu Gott nicht weit her sein. So könnte man die ersten Zeilen des Wochenliedes für diesen Sonntag paraphrasieren. Dort heißt es: Gott ist die Lieb und will, dass ich den Nächsten liebe gleich als mich. Unser Gesprächsgast in dieser Folge ist Michael Markert. Michael Markert ist Rektor und Studienleiter des kirchlichen Fernunterrichts in der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.

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EG.E 20 Gast: Christian Kollmar
Wir haben Gottes Spuren festgestellt

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EG.E 12
Meine engen Grenzen

Dieses Lied von Eugen Eckert ist ein richtiger Hit. In Form eines Gebets bringt es unsere Bedürftigkeit vor Gott und bittet um Verwandlung. Kathrin Mette hat ihre Mühe mit dem Lied, lässt sich aber von Martina überzeugen, dass gerade diese Mühe zur Qualität des Liedes gehört.

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EG 429
Lobt und preist die herrlichen Taten des Herrn

Dieses Lied aus der Feder des Dominkaners Diethard Zils und des Komponisten Lucien Deiss steht im Evangelischen Gesangbuch in der Rubrik “Bewahrung der Schöpfung”. Dort hat es nichts zu suchen, finden Martina Hergt und Kathrin Mette, denn das Lied dreht sich um die sog. “letzten Dinge”, also um Eschatologie und bringt damit einen besonderen, eigenen Akzent in das Proprium des Israelsonntags.

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EG.E 32
Die Erde ist des Herrn

Glaubt man dem Autor Jochen Riess und dem Komponisten Matthias Nagel, dann ist dieses Lied in nur 30 Minuten entstanden. Sein Beginn “Die Erde ist des Herrn” greift das Motto des Kirchentags von 1985 in Düsseldorf auf, der mitten in einer konfliktreichen Phase des Kalten Kriegs stattfand. Trotzdem ist der Text nicht von gestern, sondern passt auch noch in unsere Zeit, die sich ganz anderen Herausforderungen gegenübersieht als Mitte der 80er Jahre.

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EG.E 25
Lass uns in deinem Namen, Herr

Kurt Rommel schrieb Text und Melodie dieses unaufgeregten Liedes im angenehm zu singendem Tonraum von D-Moll. Martina Hergt erinnert das Lied an eine Wanderung auf der Hardangervidda in Norwegen. Kathrin Mette hat das Lied angeregt, darüber nachzudenken, was eigentlich mit der viel benutzten Formulierung “in deinem Namen Herr” gemeint ist.

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EG 320
Nun lasst uns Gott, dem Herren

“Ein Dancklied, nach Essens und sunst, fur allerley Wohlthaten Gottes” – So hat Ludwig Helmbold sein bekanntestes Lied genannt, dass wir heute unter dem Namen “Nun lasst uns Gott, dem Herren” kennen. Was dieses Lied mit Clemens von Alexandrien und Thomas Müntzer zu tun hat, erfahrt Ihr in der neuen Folge des Wochenliederpodcasts.

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EG.E 10
Ich sage Ja zu dem, der mich erschuf

Okko Herlyn hat Text und Melodie dieses modernen Glaubenslieds geschrieben. Es ist für den 6. Sonntag nach Trinitatis als Wochenlied vorgesehen und überzeugt Martina Hergt und Kathrin Mette auf ganzer Linie. Dass der Nachname von Okko Herlyn auf der zweiten Silbe betont wird, haben wir leider erst nach der Aufnahme dieser Folge erfahren.

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EG 313
Jesus, der zu den Fischern lief

Dieses Lied ist einer der ungehobenen Schätze des Gesangbuchs. Es ist richtig gut, wird aber selten gesungen. Bis jetzt 

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EG 495
O Gott, du frommer Gott

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EG 312
Kam einst zum Ufer nach Gottes Wort und Plan

Dieses ursprünglich niederländische Kirchenlied hat Jürgen Henkys in den 70er Jahren ins Deutsche übertragen. Weil das Lied unserem Eindruck nach zu den ungehobenen Schätzen des Gesangbuchs gehört, ist diese erste Folge des Wochenliederpodcast sehr ausführlich geworden. Wir reden über die Verfasser des Liedes, die Melodie, über Johannes den Täufer und den Johannistag.

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Liederfolgen

Notenhinweise

Anregungen

Folgen in Planung

EG 324
Ich singe dir mit Herz und Mund

demnächst …  

EG 152
Wir warten dein, o Gottes Sohn

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EG 360
Die ganze Welt hast Du uns überlassen

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EG 147
Wachet auf, ruft uns die Stimme 

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